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Exklusivinterview mit dem terranischen General Howitzer
vom 20. Dezember 2459

B: Guten Tag. Meine Name ist Karl Blockquote und ich begrüße nun recht herzlich meinen heutigen Gast, General Howitzer. Guten Tag, Herr General!
H: Tagesgruß!

B: Die terranischen Kriegsanleihen stehen hervorragend im Kurs. Läßt sich tatsächlich eine Verbindung zur Lage an der Front herstellen?
H: Ja, obwohl ich die Lage nicht so optimistisch sehe wie die Anleger. Wir wissen weniger über die Quallen und die AI überhaupt, als ich es mir wünschen würde. In letzter Zeit lief es fast schon zu gut. Trotzdem wird der Angriff auf Neuronos stattfinden und ich glaube wir haben gute Karten, diesen häßlichen Bastarden den Arsch zu rösten.

B: Aha. Sie haben anscheinend keine Kriegsanleihen...
H: Machen Sie Witze? Natürlich! Ich habe meine Pension und Abfindung beliehen und den ganzen Schotter in Kriegsanleihen investiert. Wenn wir mit den Quallen fertig sind kaufe ich mir einen eigenen Planeten.

B: Haben Sie nicht schon eine Brauerei gekauft?
H: Das ist richtig. Sie kennen doch die Werbung mit dem blutenden Marine, der dieses um Gnade winselnde Alien mit einem aufgesetzten Genickschuß tötet und eine Dose Howitzer-Bier trinkt, während ihm die Aliengrütze am Bein runterläuft...

B: ...Howitzer - The Beer for Men!  Sicher. Das kennt doch jeder. Mir gefiel auch der Spot, wo der Kerl in der Bar die Frau mit diesen unglaublichen...
H: ...der ist auch von mir! Gut, oder?

B: SIE haben diese Spots entworfen? Donnerschlag, Sie sind ein Künstler! Besonders der sozialkritische Aspekt in...
H: Welcher sozialkritische Aspekt?

B: ...äh ...vergessen wir das und kommen wir zu den Fragen, die uns von anderen Völkern der Galaxis zugesand wurden... General, in den letzten Jahren ereiferten sich die etwas zart beseiteteren Völker, namentlich das Königshaus der Paach, wiederholt über ihre... nun, sagen wir, blumige Wortwahl. Möchten Sie dies kommentieren?
H: Ich werde nicht bezahlt um diplomatisch herumzuschwuchteln, sondern um feindliche Einflüße von Terra und deren Partnern ferzuhalten. Ich, im Gegensatz zu irgendwelchen inzestierenden Monarchen, habe mir meinen Titel verdient. Ich bin ein paar Jahrzehnte als Marineinfanterist durch jede Scheiße dieses gottverdammten Universums gerobbt und habe mehr außerirdische Lebensformen in Stücke geschossen oder erwürgt als ein durchschnittlicher reisender Xonobiologe je gesehen hat. Einige von Ihnen sind sogar sehr schmackhaft... Außerirdische, nicht die Xenobiologen. Man muß ja höllisch aufpassen was man sagt.

B: Man munkelt Sie stammen noch aus den ersten Experimenten mit genetisch veränderten Menschen. Die Experimente die den Grundstein für den heutigen, psychisch stabileren G.I. (Genetic Infantryman) legten und heute laut allen gängigen Waffenkonventionen verboten sind.
H: Stellen Sie sich vor was passieren könnte, wenn Sie Recht hätten und überdenken Sie Ihre Frage!

B: *schweigen*...äh ...ich sehe grade wir haben einen Anrufer in der Leitung. Hans Schmidt (Fensterputzer, FAU) fragt: "Wie stehen Sie zu den Alfredis? Diese Drückeberger haben seit Beginn des Krieges gegen die AI nicht ein einziges Schiff abgeschossen... habe ich gehört."
H: ArchAdmiral Harvester hat mit der Führung der Alfredi gesprochen und in diesem Augenblick ist ein Kampfverband der Alfredi durch terranischen Raum unterwegs, um die Kampfhandlungen gegen die Picardi zu unterstützen. Die Alfredi sind sicherlich ein zugängliches Völkchen, allerdings fehlt ihnen der echte Kampfgeist. Sie schaffen sich auf Kosten aller Völker, die Resourcen in die Vernichtung der AI-Bastarde stecken, einen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Vorsprung. Leider traut sich niemand die Frage zu stellen: "Was glaubt ihr, wie wir eine kampferprobte Flotte von 30.000 kT Kampfschiffen pro Bündnisspartner rechtfertigen sollen, wenn es keine AI mehr gibt?". Ich weiß aus persönlicher Erfahrung: auch HiTech verglüht in thermonuklearem Bombardement.

B: Danke! Der nächste Anrufer, er möchte anonym bleiben: anonym (unbekannt/unbekannt): "Seit Ihrem Militärputsch stagniert die Entwicklung der Terraner auf allen Gebieten ausser in der Waffenforschung. Was, und vor allem wann gedenken Sie etwas dagegen zu tun?"
H: Was für ein Militärputsch? Meinst du kleine Eierfeile die Wahlen, heh? Komm her und ich beantworte dir die vorletzte Frage persönlich, du Kastrat! Gibt es einen Grund irgendwas anderes zu erforschen als Waffen und Antriebe? Zu der Frage, was und wann wir etwas tun: Wir erforschen noch mehr Waffentechnologie und bauen sie in noch fiesere Schiffe ein, Einstein! Was sonst?

B: Oh, hier passt eine Frage der Klasse 90-1 der Fachhochschule für Nuklearphysik auf Lawrence in der Trade Federation. Sie schrieben per E-Mail: "Die Entwicklung der "Nuclear Winter"-Bomber und deren Einsatz über Neuronos sorgte galaxisweit für Aufsehen. Wie wird die terranische Waffentechnologie in 30 Jahren aussehen? Gibt es Pläne für noch mächtigere Massenvernichtungswaffen?".
H: Oh! Erst einmal Grüße an die Laborratten, die uns Militärs unsere Spielzeuge erfinden. Weiter so! Wir sind bereits beim "Nuclear Winter MkIII" angelangt. Ein B17-Chassis mit acht Waffenschächten, bestückt mit M80-Bomben. Mit der Jihad-Rakete haben wir unser Nahziel in der Waffentechnolgie erreicht und werden nun wieder verstärkt auf das transgalaktische Superscoop hinarbeiten.

B: Welche ist zur Zeit ihre wirkungsvollste Waffe im Kampf gegen die AI's?
H: Das Rückgrat unser Kriegsmaschinerie ist seit zwanzig Jahren der Demon-Class-Destroyer. Das transgalaktische Ramscoop und die Überdruckmaschinen ermöglichen große Reichweite bei hoher Geschwindigkeit sowie überlegene Manövrierfähigkeit und Kampfgeschwindigkeit. Die Phaser-Bazooka ist zwar nicht mehr das non-plus-ulta, wie sie es bei der Einführung der Demons war, erledigt aber noch immer ihre Aufgabe, den Hooveron ihre runzeligen Ärsche zu verdampfen. Die Entscheidung von Torpedos auf Strahlenwaffen zu wechseln hat sich über die Jahre als richtig erwiesen. Selbst dieses "veraltete" Modell gewinnt gegen die Torpedozerstörer der Hooveron bei 1:2-facher Unterlegenheit.

B: Noch ein Anrufer aus dem Gebiet der Trade Federation. Commander Larkin (Handelsgilde, TF): General, sind sie je einem Hooveron persönlich begegnet?
H: Leider läßt man mich nicht mehr an Invasionen persönlich teilnehmen. Also ist es schon einige Zeit her, daß ich den letzten Hooveron getötet habe. Achso... doch... zu den Proben für einen Werbespot habe ich mir mal ein paar Kriegsgefangene besorgt... wäre fast ein Skandal geworden, bis sich herausstellte, daß gar keiner geflohen war, sondern mein Fahrer schon unterwegs einen erschießen mußte. Diese Quallen können unglaublich nerven. Die brauchen nur ihre verschissenen Mäuler aufzureissen und man bekommt diesen unwiederstehlichen Drang ihnen 'ne Knarre in ihre Hackfresse zu stecken und abzudrücken, bevor Sie überhaupt den ersten Satz rausgestammelt haben.

B: Noch ein Anrufer. Paul Weichei (Vegetarier) fragt: "Was haben Ihnen die AI's eigentlich getan? Die sind doch ganz nett. Und nach allem was ich gehört habe, haben die Terraner den Krieg begonnen."
H: *grabscht nach dem Telefonhörer* WAAAAAAAAS??? Wo bist du schwachsinnige Totgeburt? Ich würde gerne kommen um dich von deinen Qualen zu erlösen, du Quallenficker! Welcher bösartige Parasit sitzt unter deiner Schädeldecke und scheißt dir die Synapsen zu, heh? Bewirbst du dich hier für den Gewinne-Ein-Sommerhaus-Auf-Neuronos-Wettbewerb? Kein Problem. Da kannst du dir mit deinen quaddeligen Feunden zärtlich die Hoden halten, wenn wir dich AI-Liebchen mit all Deinen Bastarden und schwulen AI-Freunden  in die Hölle bomben. Nur vorher wird's noch ein bisschen heißer als in der verschissenen Hölle. Jetzt geh' und melde dich bei der nächsten Erschießung oder spiel mit Plasmaschweißgeräten... Hauptsache, Du VERRECKST! *knirsch*

B: Das war deutlich. Könnten wir ein neues Telefon bekommen? Danke! Fahren wir fort... Neben den Hooveron sind auch die Valadiac und die Picardi als extrem agressive Völker zu nennen. Welches galaktische Krisengebiet hat ihrer Ansicht nach zur Zeit das größte Bedrohungspotential?
H: Was Terra angeht, das Gebiet Denon / Neuronos. Global muß man allerdings den Sektor um Simple und Stinky Socks nennen. Dort, im Gebiet der Trade Federation, herrscht eine Hitze, die jede Supernova zur 20-Watt-Funzel verkümmern läßt. Jedes Jahr sterben dort 'zigtausend tapfere Kämpfer der Handelsföderation. Darth Noit Cudes und sein Stab vollbringen dort zur Zeit taktische und logistische Wunder, aber auch mit diesen kleinen Wundern und dem eisernen Willen und Durchhaltevermögen der Frontsoldaten steht es nicht besonder gut um diesen Teil der Galaxis. Hätten wir nicht die Hooveron am Hals könnten wir die Picardi in einen Zweifrontenkrieg verwickeln, so können wir leider nur vereinzelt Schiffe der Picardi abfangen um unseren Partnern den Rücken zu stärken... und das ist zu wenig. Wir haben dieses Jahr einige Slayer-Prototypen gebaut die in dieser Region zum Einsatz kommen sollen. Ich hoffe dieses Schiff hält was es verspricht.

B: Kritiker der terranischen Verteidigungspolitik, speziell diplomatische Vertreter der Schatten, mutmaßten in jüngster Vergangenheit, daß die Hooveron praktisch bereits besiegt seien und ein Friedensvertrag längst im Bereich des möglichen läge. Der Krieg sei inzwischen zu einem Waffentest-Szenario pervertiert, welches nur noch von den terranischen Militärs vorangetrieben werde. Möchten Sie hierzu Stellung nehmen?
H: Tja, mein lieber Blockquote, da haben wir mal wieder den Beweis, daß diese Pazifisten Ihr Hirn im Arsch tragen. Um das gesamte Allianzgebiet fallen mir auf Anhieb mindesten 60 Systeme für exzessive und praxisnahe Waffentests ein. Diese zugekifften Blumenkinder können froh sein, daß sie nicht im Hooveron-Raum leben, dort werden Waffentest im allgemeinen an "subversiven Elementen" durchgeführt. Das ist allerdings eine Idee, die mir auch immer wieder ins Hirn springt, wenn jemand diese Art Kinderkacke vom Stapel läßt. Erstens: wir haben im gesammten Allianz-Raum keine Probleme jemanden zu finden der sich freiwillig vor unsere Kanonen stellt, daher ist "Waffentest-Szenario" wohl ausgeschlossen. Zweitens: ein Frieden mit den Hooveron ist indiskutabel. Drittens: wenn ich könnte, würde ich Hooveron einfach wegwünschen, um der Trade Federation gegen die Picardi beizustehen; und die Picardi bieten ja nun wirklich kostenlose Waffentests für alle. Scheinbar scheint niemand zu begreifen, daß das größte Bollwerk gegen die Picardi, die Trade Federation, für UNS ALLE kämpft. Sollte in den nächsten Jahren keine Wendung in der allgemeinen Bereitschaft zur militärischen Intervention eintreten, werden die AI ihr Spiel mit UNS spielen. Und wenn ich von Beritschaf zur militärischen Intervention rede, meine ich eine bedingungslose Zuteilung ziviler Resourcen in die Rüstung. Was für andere wie ein Fetisch für große abgefahrene Waffen aussieht, ist für uns die Versicherung, eines Tages ein sicheres Leben im Wohlstand führen zu können.

B: Seit mehr als dreißig Jahren besteht bereits die Allianz Terras mit der Handelsföderation. Wie stehen Sie zu diesem Bündnis, welche Auswirkungen hatte es auf Ihr Volk und welche Chancen sehen Sie für die Zukunft?
H: Die Allianz ist aus dem Leben der Terraner und Trader nicht mehr wegzudenken. Die Allianz bietet, was in diesen Tagen Priorität hat; zuerst einmal Sicherheit, auch wenn wir im Augenblick nicht mehr für einander tun können als uns gegenseitig den Rücken frei zu halten. Auch haben wir in wissenschaftlicher Hinsicht bereits viel voneinander gelernt. Bemerkenswert ist die Tatsache, daß seit Beginn unserer Beziehungen der normale Mann auf der Straße sich als Teil dieser Allianz sieht. Seit 30 Jahren heißt es "Für die Allianz", statt "für Terra" oder "für die Föderation". Es ist mehr als eine Allianz und sie wird sich nicht trennen lassen, weder durch Propaganda, noch durch Gewalt. Das ist heute so und wird auch so bleiben.

B: Das neue Telefon funktioniert wieder und wir haben auch schon wieder die nächsten Anrufer. Anonym (unbekannt) fragt: "Haben Sie den Schatten schon die Rechnung für ihren feigen Überfall präsentiert?"
H: Die Schatten haben ihre Schuld eingestanden und senden uns gerade einen Kreuzer mit fortgeschrittenen Technologien als Entschädigung. Wir können von einer Fahrlässigkeit ausgehen. Die Untersuchung des Zwischenfalls konnte allerdings auch Hinweise auf einen Sabotageakt der "DBB" (Anm.der Red.: Demokratische Bewegung Bonn) zu Tage fördern. In beiden Fällen kann man von einem Versagen des Reichssicherheitsbüros der Schatten sprechen.

B: Ein neuer Anrufer. Guten Tag... Boris Jaruzlow (Genosse, FAU) fragt: Seit Jahren brüllst du wild herum, daß ihr Terraner es den AI's so richtig besorgt. Nur leider merkt man davon nichts! Die Trade Federation, die FAU, die Paach, ja sogar die Schatten scheinen den blöden Aliens so richtig auf die Birne zu scheissen. Wann schlägst du grossmäuliger Imperialist mal mit der groben Kelle zu?
H: Wir haben mittlerweile mehr als 40 Kampfverbände der Hooveron zerstrahlt, sechs Planeten in die heißeste Steinzeit bomardiert, die die Galaxis je gesehen hat, haben zur Zeit Bomberstaffeln gegen drei Welten der Hooveron im Einsatz, eine Angriffsflotte aus 28 Schiffen auf dem Weg zu Ihrer Heimatwelt, nächstes Jahr werden allein auf Terra zehn Fregatten produziert.. UND DU VERSCHISSENER KOMMIE FRAGST MICH, WANN WIR LOSSCHLAGEN!?! Geh zurück in deine kleine LPG und verteil' Schweinescheiße auf Felder oder belästige Eichhörnchen, du Sackrattenmutterschiff! Dummschwätzer wie du können doch nur auf der Flucht vor der Staatssicherheit sein. Ich hoffe Sie kriegen Dich, Du Linkswichser!

B: Was für ein Arschloch... Entschuldigen Sie meine Damen und Herren... General Howitzer hat diesen ansteckenden Charme... der nächste Anrufer. Carlos Haudraouv (Verkehrspolizist, FAU) fragt: Seit einem Jahr liegen auf meinem Schreibtisch 376 unbezahlte Strafmandate für Ihre Scoutpiloten. Sind die Terraner pleite?
H: Pleite? Nein. Wir stecken nur jeden Credit in die Rüstung. Unsere flinken Freunde bei den Aufklärungsstaffeln sind nunmal immer eifrig bei der Arbeit. Sie wissen halt Prioritäten zu setzten. Und die galaktische Sicherheit ist eindeutig wichtiger als irgendwelche Geschwindigkeitsbegrenzungen. Vergessen Sie nicht was die Haya-Piloten, außer der ganzen Aufklärerei, für uns getan haben. Sie haben das Sommerloch mit spannenden Reportagen gefüllt, bei jeder Parade und Flugshow ein fantastisches Schauspiel geboten, die Theorie bewiesen, daß Reisen mit Warp10 möglich sind und mehr unnütze Verkehrsbojen umgenietet als der gesamt zivile galaktische Verkehr in 10 Jahren. An dieser Stelle möchte ich alle Haya-Piloten grüßen, die in diesem Augenblick, in der ganzen Galaxis verteilt, ihren Dienst tun und für freien Flug für alle kämpfen: good show and godspeed!!! Weiter so! Achja, seien Sie froh, daß noch keine Demon's ihren Raum durchqueren. Die sind auch nicht langsamer... aber größer... und bewaffnet!

B: Damit sind wir fast schon am Ende unseres Interviews angelangt. Einen letzten Anrufer haben wir uns noch für Sie aufgehoben. Kitty Lamont (Tänzerin, Handelsföderation) fragt: Nachdem ich Ihre letzte Rede vor dem terranischen Senat gesehen habe, beschäftigt mich nur noch eine Frage. Sind Sie verheiratet? Geschieden? Noch zu haben? Oder sogar schwul? Man hört da ja so einiges was sich in den langen Monaten an Bord eines Kriegsschiffes zwischen den Soldaten abspielt.
H: Nein, ich bin verwitwet. Meine Frau war Lieutnant bei der 3rd Armoured Infantry 43 auf Denon. Die Hooveron haben ihr ihr hübsches Gesicht zwischen den Ohren weggeschossen. Schade 'drum. Sie war 'ne lausige Soldatin, aber konnte einen Golfball durch 20 Meter Gartenschlauch saugen. Bevor Du depressiv wirst, Kitty, komm mal bei mir rum. Erwarte keine perverse Scheiße, nur schnellen, harten, sauberen, guten alten Sex... ich entscheide vor Ort ob Du 'n Frühstück kriegst. Und wer sagt hier was, über Besatzungen von Kriegsschiffen? Das sind feuchte Fantasien von armseligen Schwuchteln, die beim Militär abgelehnt worden sind! Perverse schwule Zivilisten wünschen sich mal anständig von einem echten Mann bis zur Besinnungslosigkeit genommen zu werden, daß ihnen der Rotz zu den Ohren rauskommt und sallern solchen Unfug daher. Jeder weiß, daß ein unterdrücktes Sexualleben einen Mann zum superfiesen Raubtier macht. Wir bei der Armee wissen das auch und benutzen diesen Umstand, um noch böser, brutaler, hinterhältiger und blutrünstiger zuschlagen zu können. Die Probleme in dieser Hinsicht haben die zivilen Verwaltungen, die für ausreichend Material zum Abbau von angestauten Stimmungen sorgen müssen, wenn ein Battailon G.I. unverrichteter "Dinge" einen Urlaub antritt. Der Umstand, daß in letzter Zeit kaum ein Soldat nach Hause kommt ohne mindestens einmal Blut gesehen zu haben, hat übrigens für eine erherbliche Senkung der Krankenkassenbeiträge für Prostituierte gesorgt. Einige von ihnen werden zwar immer noch stumpf zervögelt, aber so ist das nunmal mit dem Dienst fürs Vaterland - man läßt sich von irgendwelchen Monstern den Arsch aufreißen, mit ein wenig Glück überlebt man und wartet auf die nächste Schlacht. Gefickt ist man immer.

B: Herzlichen Dank für dieses Interview, General Howitzer. Wir wünschen Ihnen und Ihren Jungs da draussen alles Gute.
H: Danke. Kein Problem.

B: Ich verabschiede mich bei Ihnen, liebe Zuschauer, und danke allen Regierungen und Privatpersonen für die reichlich eingesandten Fragen. Es tut uns leid, wenn wir nicht alle Fragen beantworten konnten, aber General Howitzer ist schon wieder auf dem Sprung. Da draussen gibt es schließlich ein Universum zu retten. Wenn Sie, Soldaten an den AI-Fronten, heute Nacht ein Gefühl der Ungewissheit überkommt, vergessen Sie nicht die Worte des berühmten terranischen Militärpfarrers, Horus Crimson: "Der Weltraum ist dunkel, kalt; niemand hört Dich dort schreien. Das Gleissen und Gebrüll von Turbolaserbatterien kann alles verändern. Habt keine Furcht, sie sind mit Euch! Amen!"

Gute Nacht.