B: Guten Tag. Meine Name ist Karl Blockquote und ich
begrüße nun recht herzlich meinen heutigen Gast, General Howitzer. Guten Tag, Herr
General!
H: Tagesgruß!
B: Die terranischen Kriegsanleihen stehen
hervorragend im Kurs. Läßt sich tatsächlich eine Verbindung zur Lage an der Front
herstellen?
H: Ja, obwohl ich die Lage nicht so optimistisch sehe wie die Anleger. Wir wissen
weniger über die Quallen und die AI überhaupt, als ich es mir wünschen würde. In
letzter Zeit lief es fast schon zu gut. Trotzdem wird der Angriff auf Neuronos stattfinden
und ich glaube wir haben gute Karten, diesen häßlichen Bastarden den Arsch zu rösten.
B: Aha. Sie haben anscheinend keine Kriegsanleihen...
H: Machen Sie Witze? Natürlich! Ich habe meine Pension und Abfindung beliehen
und den ganzen Schotter in Kriegsanleihen investiert. Wenn wir mit den Quallen fertig sind
kaufe ich mir einen eigenen Planeten.
B: Haben Sie nicht schon eine Brauerei gekauft?
H: Das ist richtig. Sie kennen doch die Werbung mit dem blutenden Marine, der
dieses um Gnade winselnde Alien mit einem aufgesetzten Genickschuß tötet und eine Dose
Howitzer-Bier trinkt, während ihm die Aliengrütze am Bein runterläuft...
B: ...Howitzer - The Beer for Men! Sicher. Das
kennt doch jeder. Mir gefiel auch der Spot, wo der Kerl in der Bar die Frau mit diesen
unglaublichen...
H: ...der ist auch von mir! Gut, oder?
B: SIE haben diese Spots entworfen? Donnerschlag, Sie
sind ein Künstler! Besonders der sozialkritische Aspekt in...
H: Welcher sozialkritische Aspekt?
B: ...äh ...vergessen wir das und kommen wir zu den
Fragen, die uns von anderen Völkern der Galaxis zugesand wurden... General, in den
letzten Jahren ereiferten sich die etwas zart beseiteteren Völker, namentlich das
Königshaus der Paach, wiederholt über ihre... nun, sagen wir, blumige Wortwahl. Möchten
Sie dies kommentieren?
H: Ich werde nicht bezahlt um diplomatisch herumzuschwuchteln, sondern um
feindliche Einflüße von Terra und deren Partnern ferzuhalten. Ich, im Gegensatz zu
irgendwelchen inzestierenden Monarchen, habe mir meinen Titel verdient. Ich bin ein paar
Jahrzehnte als Marineinfanterist durch jede Scheiße dieses gottverdammten Universums
gerobbt und habe mehr außerirdische Lebensformen in Stücke geschossen oder erwürgt als
ein durchschnittlicher reisender Xonobiologe je gesehen hat. Einige von Ihnen sind sogar
sehr schmackhaft... Außerirdische, nicht die Xenobiologen. Man muß ja höllisch
aufpassen was man sagt.
B: Man munkelt Sie stammen noch aus den ersten
Experimenten mit genetisch veränderten Menschen. Die Experimente die den Grundstein für
den heutigen, psychisch stabileren G.I. (Genetic Infantryman) legten und heute laut allen
gängigen Waffenkonventionen verboten sind.
H: Stellen Sie sich vor was passieren könnte, wenn Sie Recht hätten und
überdenken Sie Ihre Frage!
B: *schweigen*...äh ...ich sehe grade wir haben
einen Anrufer in der Leitung. Hans Schmidt (Fensterputzer, FAU) fragt: "Wie stehen
Sie zu den Alfredis? Diese Drückeberger haben seit Beginn des Krieges gegen die AI nicht
ein einziges Schiff abgeschossen... habe ich gehört."
H: ArchAdmiral Harvester hat mit der Führung der Alfredi gesprochen und in
diesem Augenblick ist ein Kampfverband der Alfredi durch terranischen Raum unterwegs, um
die Kampfhandlungen gegen die Picardi zu unterstützen. Die Alfredi sind sicherlich ein
zugängliches Völkchen, allerdings fehlt ihnen der echte Kampfgeist. Sie schaffen sich
auf Kosten aller Völker, die Resourcen in die Vernichtung der AI-Bastarde stecken, einen
wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Vorsprung. Leider traut sich niemand die Frage zu
stellen: "Was glaubt ihr, wie wir eine kampferprobte Flotte von 30.000 kT
Kampfschiffen pro Bündnisspartner rechtfertigen sollen, wenn es keine AI mehr
gibt?". Ich weiß aus persönlicher Erfahrung: auch HiTech verglüht in
thermonuklearem Bombardement.
B: Danke! Der nächste Anrufer, er möchte anonym
bleiben: anonym (unbekannt/unbekannt): "Seit Ihrem Militärputsch stagniert die
Entwicklung der Terraner auf allen Gebieten ausser in der Waffenforschung. Was, und vor
allem wann gedenken Sie etwas dagegen zu tun?"
H: Was für ein Militärputsch? Meinst du kleine Eierfeile die Wahlen, heh? Komm
her und ich beantworte dir die vorletzte Frage persönlich, du Kastrat! Gibt es einen
Grund irgendwas anderes zu erforschen als Waffen und Antriebe? Zu der Frage, was und wann
wir etwas tun: Wir erforschen noch mehr Waffentechnologie und bauen sie in noch fiesere
Schiffe ein, Einstein! Was sonst?
B: Oh, hier passt eine Frage der Klasse 90-1 der
Fachhochschule für Nuklearphysik auf Lawrence in der Trade Federation. Sie schrieben per
E-Mail: "Die Entwicklung der "Nuclear Winter"-Bomber und deren Einsatz
über Neuronos sorgte galaxisweit für Aufsehen. Wie wird die terranische
Waffentechnologie in 30 Jahren aussehen? Gibt es Pläne für noch mächtigere
Massenvernichtungswaffen?".
H: Oh! Erst einmal Grüße an die Laborratten, die uns Militärs unsere
Spielzeuge erfinden. Weiter so! Wir sind bereits beim "Nuclear Winter MkIII"
angelangt. Ein B17-Chassis mit acht Waffenschächten, bestückt mit M80-Bomben. Mit der
Jihad-Rakete haben wir unser Nahziel in der Waffentechnolgie erreicht und werden nun
wieder verstärkt auf das transgalaktische Superscoop hinarbeiten.
B: Welche ist zur Zeit ihre wirkungsvollste Waffe im
Kampf gegen die AI's?
H: Das Rückgrat unser Kriegsmaschinerie ist seit zwanzig Jahren der
Demon-Class-Destroyer. Das transgalaktische Ramscoop und die Überdruckmaschinen
ermöglichen große Reichweite bei hoher Geschwindigkeit sowie überlegene
Manövrierfähigkeit und Kampfgeschwindigkeit. Die Phaser-Bazooka ist zwar nicht mehr das
non-plus-ulta, wie sie es bei der Einführung der Demons war, erledigt aber noch immer
ihre Aufgabe, den Hooveron ihre runzeligen Ärsche zu verdampfen. Die Entscheidung von
Torpedos auf Strahlenwaffen zu wechseln hat sich über die Jahre als richtig erwiesen.
Selbst dieses "veraltete" Modell gewinnt gegen die Torpedozerstörer der
Hooveron bei 1:2-facher Unterlegenheit.
B: Noch ein Anrufer aus dem Gebiet der Trade
Federation. Commander Larkin (Handelsgilde, TF): General, sind sie je einem Hooveron
persönlich begegnet?
H: Leider läßt man mich nicht mehr an Invasionen persönlich teilnehmen. Also
ist es schon einige Zeit her, daß ich den letzten Hooveron getötet habe. Achso...
doch... zu den Proben für einen Werbespot habe ich mir mal ein paar Kriegsgefangene
besorgt... wäre fast ein Skandal geworden, bis sich herausstellte, daß gar keiner
geflohen war, sondern mein Fahrer schon unterwegs einen erschießen mußte. Diese Quallen
können unglaublich nerven. Die brauchen nur ihre verschissenen Mäuler aufzureissen und
man bekommt diesen unwiederstehlichen Drang ihnen 'ne Knarre in ihre Hackfresse zu stecken
und abzudrücken, bevor Sie überhaupt den ersten Satz rausgestammelt haben.
B: Noch ein Anrufer. Paul Weichei (Vegetarier) fragt:
"Was haben Ihnen die AI's eigentlich getan? Die sind doch ganz nett. Und nach allem
was ich gehört habe, haben die Terraner den Krieg begonnen."
H: *grabscht nach dem Telefonhörer* WAAAAAAAAS??? Wo bist du
schwachsinnige Totgeburt? Ich würde gerne kommen um dich von deinen Qualen zu erlösen,
du Quallenficker! Welcher bösartige Parasit sitzt unter deiner Schädeldecke und scheißt
dir die Synapsen zu, heh? Bewirbst du dich hier für den
Gewinne-Ein-Sommerhaus-Auf-Neuronos-Wettbewerb? Kein Problem. Da kannst du dir mit deinen
quaddeligen Feunden zärtlich die Hoden halten, wenn wir dich AI-Liebchen mit all Deinen
Bastarden und schwulen AI-Freunden in die Hölle bomben. Nur vorher wird's noch ein
bisschen heißer als in der verschissenen Hölle. Jetzt geh' und melde dich bei der
nächsten Erschießung oder spiel mit Plasmaschweißgeräten... Hauptsache, Du VERRECKST!
*knirsch*
B: Das war deutlich. Könnten wir ein neues Telefon
bekommen? Danke! Fahren wir fort... Neben den Hooveron sind auch die Valadiac und die
Picardi als extrem agressive Völker zu nennen. Welches galaktische Krisengebiet hat ihrer
Ansicht nach zur Zeit das größte Bedrohungspotential?
H: Was Terra angeht, das Gebiet Denon / Neuronos. Global muß man allerdings den
Sektor um Simple und Stinky Socks nennen. Dort, im Gebiet der Trade Federation, herrscht
eine Hitze, die jede Supernova zur 20-Watt-Funzel verkümmern läßt. Jedes Jahr sterben
dort 'zigtausend tapfere Kämpfer der Handelsföderation. Darth Noit Cudes und sein Stab
vollbringen dort zur Zeit taktische und logistische Wunder, aber auch mit diesen kleinen
Wundern und dem eisernen Willen und Durchhaltevermögen der Frontsoldaten steht es nicht
besonder gut um diesen Teil der Galaxis. Hätten wir nicht die Hooveron am Hals könnten
wir die Picardi in einen Zweifrontenkrieg verwickeln, so können wir leider nur vereinzelt
Schiffe der Picardi abfangen um unseren Partnern den Rücken zu stärken... und das ist zu
wenig. Wir haben dieses Jahr einige Slayer-Prototypen gebaut die in dieser Region zum
Einsatz kommen sollen. Ich hoffe dieses Schiff hält was es verspricht.
B: Kritiker der terranischen Verteidigungspolitik,
speziell diplomatische Vertreter der Schatten, mutmaßten in jüngster Vergangenheit, daß
die Hooveron praktisch bereits besiegt seien und ein Friedensvertrag längst im Bereich
des möglichen läge. Der Krieg sei inzwischen zu einem Waffentest-Szenario pervertiert,
welches nur noch von den terranischen Militärs vorangetrieben werde. Möchten Sie hierzu
Stellung nehmen?
H: Tja, mein lieber Blockquote, da haben wir mal wieder den Beweis, daß diese
Pazifisten Ihr Hirn im Arsch tragen. Um das gesamte Allianzgebiet fallen mir auf Anhieb
mindesten 60 Systeme für exzessive und praxisnahe Waffentests ein. Diese zugekifften
Blumenkinder können froh sein, daß sie nicht im Hooveron-Raum leben, dort werden
Waffentest im allgemeinen an "subversiven Elementen" durchgeführt. Das ist
allerdings eine Idee, die mir auch immer wieder ins Hirn springt, wenn jemand diese Art
Kinderkacke vom Stapel läßt. Erstens: wir haben im gesammten Allianz-Raum keine Probleme
jemanden zu finden der sich freiwillig vor unsere Kanonen stellt, daher ist
"Waffentest-Szenario" wohl ausgeschlossen. Zweitens: ein Frieden mit den
Hooveron ist indiskutabel. Drittens: wenn ich könnte, würde ich Hooveron einfach
wegwünschen, um der Trade Federation gegen die Picardi beizustehen; und die Picardi
bieten ja nun wirklich kostenlose Waffentests für alle. Scheinbar scheint niemand zu
begreifen, daß das größte Bollwerk gegen die Picardi, die Trade Federation, für UNS
ALLE kämpft. Sollte in den nächsten Jahren keine Wendung in der allgemeinen Bereitschaft
zur militärischen Intervention eintreten, werden die AI ihr Spiel mit UNS spielen. Und
wenn ich von Beritschaf zur militärischen Intervention rede, meine ich eine
bedingungslose Zuteilung ziviler Resourcen in die Rüstung. Was für andere wie ein
Fetisch für große abgefahrene Waffen aussieht, ist für uns die Versicherung, eines
Tages ein sicheres Leben im Wohlstand führen zu können.
B: Seit mehr als dreißig Jahren besteht bereits die
Allianz Terras mit der Handelsföderation. Wie stehen Sie zu diesem Bündnis, welche
Auswirkungen hatte es auf Ihr Volk und welche Chancen sehen Sie für die Zukunft?
H: Die Allianz ist aus dem Leben der Terraner und Trader nicht mehr wegzudenken.
Die Allianz bietet, was in diesen Tagen Priorität hat; zuerst einmal Sicherheit, auch
wenn wir im Augenblick nicht mehr für einander tun können als uns gegenseitig den
Rücken frei zu halten. Auch haben wir in wissenschaftlicher Hinsicht bereits viel
voneinander gelernt. Bemerkenswert ist die Tatsache, daß seit Beginn unserer Beziehungen
der normale Mann auf der Straße sich als Teil dieser Allianz sieht. Seit 30 Jahren heißt
es "Für die Allianz", statt "für Terra" oder "für die
Föderation". Es ist mehr als eine Allianz und sie wird sich nicht trennen lassen,
weder durch Propaganda, noch durch Gewalt. Das ist heute so und wird auch so bleiben.
B: Das neue Telefon funktioniert wieder und wir haben
auch schon wieder die nächsten Anrufer. Anonym (unbekannt) fragt: "Haben Sie den
Schatten schon die Rechnung für ihren feigen Überfall präsentiert?"
H: Die Schatten haben ihre Schuld eingestanden und senden uns gerade einen
Kreuzer mit fortgeschrittenen Technologien als Entschädigung. Wir können von einer
Fahrlässigkeit ausgehen. Die Untersuchung des Zwischenfalls konnte allerdings auch
Hinweise auf einen Sabotageakt der "DBB" (Anm.der Red.: Demokratische Bewegung
Bonn) zu Tage fördern. In beiden Fällen kann man von einem Versagen des
Reichssicherheitsbüros der Schatten sprechen.
B: Ein neuer Anrufer. Guten Tag... Boris Jaruzlow
(Genosse, FAU) fragt: Seit Jahren brüllst du wild herum, daß ihr Terraner es den AI's so
richtig besorgt. Nur leider merkt man davon nichts! Die Trade Federation, die FAU, die
Paach, ja sogar die Schatten scheinen den blöden Aliens so richtig auf die Birne zu
scheissen. Wann schlägst du grossmäuliger Imperialist mal mit der groben Kelle zu?
H: Wir haben mittlerweile mehr als 40 Kampfverbände der Hooveron zerstrahlt,
sechs Planeten in die heißeste Steinzeit bomardiert, die die Galaxis je gesehen hat,
haben zur Zeit Bomberstaffeln gegen drei Welten der Hooveron im Einsatz, eine
Angriffsflotte aus 28 Schiffen auf dem Weg zu Ihrer Heimatwelt, nächstes Jahr werden
allein auf Terra zehn Fregatten produziert.. UND DU VERSCHISSENER KOMMIE FRAGST MICH, WANN
WIR LOSSCHLAGEN!?! Geh zurück in deine kleine LPG und verteil' Schweinescheiße auf
Felder oder belästige Eichhörnchen, du Sackrattenmutterschiff! Dummschwätzer wie du
können doch nur auf der Flucht vor der Staatssicherheit sein. Ich hoffe Sie kriegen Dich,
Du Linkswichser!
B: Was für ein Arschloch... Entschuldigen Sie meine
Damen und Herren... General Howitzer hat diesen ansteckenden Charme... der nächste
Anrufer. Carlos Haudraouv (Verkehrspolizist, FAU) fragt: Seit einem Jahr liegen auf meinem
Schreibtisch 376 unbezahlte Strafmandate für Ihre Scoutpiloten. Sind die Terraner pleite?
H: Pleite? Nein. Wir stecken nur jeden Credit in die Rüstung. Unsere flinken
Freunde bei den Aufklärungsstaffeln sind nunmal immer eifrig bei der Arbeit. Sie wissen
halt Prioritäten zu setzten. Und die galaktische Sicherheit ist eindeutig wichtiger als
irgendwelche Geschwindigkeitsbegrenzungen. Vergessen Sie nicht was die Haya-Piloten,
außer der ganzen Aufklärerei, für uns getan haben. Sie haben das Sommerloch mit
spannenden Reportagen gefüllt, bei jeder Parade und Flugshow ein fantastisches Schauspiel
geboten, die Theorie bewiesen, daß Reisen mit Warp10 möglich sind und mehr unnütze
Verkehrsbojen umgenietet als der gesamt zivile galaktische Verkehr in 10 Jahren. An dieser
Stelle möchte ich alle Haya-Piloten grüßen, die in diesem Augenblick, in der ganzen
Galaxis verteilt, ihren Dienst tun und für freien Flug für alle kämpfen: good show and
godspeed!!! Weiter so! Achja, seien Sie froh, daß noch keine Demon's ihren Raum
durchqueren. Die sind auch nicht langsamer... aber größer... und bewaffnet!
B: Damit sind wir fast schon am Ende unseres
Interviews angelangt. Einen letzten Anrufer haben wir uns noch für Sie aufgehoben. Kitty
Lamont (Tänzerin, Handelsföderation) fragt: Nachdem ich Ihre letzte Rede vor dem
terranischen Senat gesehen habe, beschäftigt mich nur noch eine Frage. Sind Sie
verheiratet? Geschieden? Noch zu haben? Oder sogar schwul? Man hört da ja so einiges was
sich in den langen Monaten an Bord eines Kriegsschiffes zwischen den Soldaten abspielt.
H: Nein, ich bin verwitwet. Meine Frau war Lieutnant bei der 3rd Armoured
Infantry 43 auf Denon. Die Hooveron haben ihr ihr hübsches Gesicht zwischen den Ohren
weggeschossen. Schade 'drum. Sie war 'ne lausige Soldatin, aber konnte einen Golfball
durch 20 Meter Gartenschlauch saugen. Bevor Du depressiv wirst, Kitty, komm mal bei mir
rum. Erwarte keine perverse Scheiße, nur schnellen, harten, sauberen, guten alten Sex...
ich entscheide vor Ort ob Du 'n Frühstück kriegst. Und wer sagt hier was, über
Besatzungen von Kriegsschiffen? Das sind feuchte Fantasien von armseligen Schwuchteln, die
beim Militär abgelehnt worden sind! Perverse schwule Zivilisten wünschen sich mal
anständig von einem echten Mann bis zur Besinnungslosigkeit genommen zu werden, daß
ihnen der Rotz zu den Ohren rauskommt und sallern solchen Unfug daher. Jeder weiß, daß
ein unterdrücktes Sexualleben einen Mann zum superfiesen Raubtier macht. Wir bei der
Armee wissen das auch und benutzen diesen Umstand, um noch böser, brutaler,
hinterhältiger und blutrünstiger zuschlagen zu können. Die Probleme in dieser Hinsicht
haben die zivilen Verwaltungen, die für ausreichend Material zum Abbau von angestauten
Stimmungen sorgen müssen, wenn ein Battailon G.I. unverrichteter "Dinge" einen
Urlaub antritt. Der Umstand, daß in letzter Zeit kaum ein Soldat nach Hause kommt ohne
mindestens einmal Blut gesehen zu haben, hat übrigens für eine erherbliche Senkung der
Krankenkassenbeiträge für Prostituierte gesorgt. Einige von ihnen werden zwar immer noch
stumpf zervögelt, aber so ist das nunmal mit dem Dienst fürs Vaterland - man läßt sich
von irgendwelchen Monstern den Arsch aufreißen, mit ein wenig Glück überlebt man und
wartet auf die nächste Schlacht. Gefickt ist man immer.
B: Herzlichen Dank für dieses Interview, General
Howitzer. Wir wünschen Ihnen und Ihren Jungs da draussen alles Gute.
H: Danke. Kein Problem.
B: Ich verabschiede mich bei Ihnen, liebe Zuschauer, und danke allen Regierungen und Privatpersonen für die reichlich eingesandten Fragen. Es tut uns leid, wenn wir nicht alle Fragen beantworten konnten, aber General Howitzer ist schon wieder auf dem Sprung. Da draussen gibt es schließlich ein Universum zu retten. Wenn Sie, Soldaten an den AI-Fronten, heute Nacht ein Gefühl der Ungewissheit überkommt, vergessen Sie nicht die Worte des berühmten terranischen Militärpfarrers, Horus Crimson: "Der Weltraum ist dunkel, kalt; niemand hört Dich dort schreien. Das Gleissen und Gebrüll von Turbolaserbatterien kann alles verändern. Habt keine Furcht, sie sind mit Euch! Amen!"
Gute Nacht.